„Geschenk mit Herz“ – Gemeinsam Gutes tun

„Könnt ihr euch vorstellen, dass wir uns in diesem Jahr an der Aktion Geschenk mit Herz beteiligen?“ – mit dieser Frage wandten sich unsere Lehrkräfte an Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Klassen. Die Antwort kam schneller und begeisterter, als man erwarten konnte.
Viele von ihnen kannten die Aktion bereits, andere hörten zum ersten Mal davon – aber alle waren sich einig, dass sie Kindern in schwierigen Lebenssituationen eine Freude bereiten wollten.
Schülerinnen und Schüler aus allen JBI- Klassen - von der JBI 11a und b mit Frau Fteimi und Frau Foos (BFZ), JBI 10a mit Frau Eberwein (BFZ), JBI 10b und e mit Frau Panayotova (BFZ), JBI 10c mit Frau Ochsenkühn und die JBI 10d mit Herrn Berschneider bis hin zur Berufsvorbereitungsklasse JBV 10a mit Frau Wichmann – machten sich schon wenige Tage später mit großem Engagement ans Werk. Es wurde gesammelt, überlegt, sortiert, eingekauft und liebevoll eingepackt. Immer wieder kamen neue Ideen dazu: ein warmer Schal, ein Buch, ein kleines Spielzeug, ein persönlicher Gruß….
Besonders schön war zu sehen, wie sich die Jugendlichen über Klassengrenzen hinweg gegenseitig unterstützten und gemeinsam dafür sorgten, dass jedes Päckchen zu etwas ganz Besonderem wurde.

 

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Weihnachtsmarkt am BSZ

Seit Montag, den 8.12.2025 ab 9:25 Uhr findet am Beruflichen Schulzentrum der alljährliche Weihnachtsmarkt statt. Die Schülerinnen und Schüler können sich dort mit handgefertigten Geschenkideen für das kommende Weihnachtsfest ausstatten. Die Zimmerer der Bauabteilung haben ebenso, wie die Schreiner der Holzabteilung tolle und wertige Geschenke aus Holz gefertigt. Die Metallabteilung hat schöne Werkstücke aus Metall gebaut, zum einen beispielsweise Adventskränze oder auch stilisierte Schmuckbäume, genauso wie praktische und formschöne Gegenstände zur Holzlagerung. Verköstigt werden alle Gäste durch selbstgebackene Leckereien und Bratwurstsemmeln. Zuständig sind hier die Schülerinnen und Schüler des Berufsintegrations- und Berufsvorbereitungsbereichs. Die Lose für die große Tombola werden von Schülerinnen und Schülern der Wirtschaftsabteilung verkauft.

Am Dienstag, den 9.12.2025, hat um 10:30 Uhr der stellvertretende Landrat Hr. Josef Bauer den Weihnachtsmarkt feierlich eröffnet. Der Lehrer Herr Stefan Kremerskothen hat den Tag mit seiner Gitarre und wunderbaren Stimme begleitet.

Noch bis zum Donnerstag, den 12.12.2025 findet der diesjährige Weihnachtsmarkt statt. 

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Berufswahlseminar für die Migrationsschüler der Klassen JBI 11a und JBI 11b

Auch in diesem Schuljahr fand das Berufswahlseminar für die Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsklassen für geflüchtete Jugendliche 11a und 11b statt. Die Veranstaltung wurde organisiert vom Berufsberater der Agentur für Arbeit Wolfgang Bernreuther und Viktoria Foos vom bfz Neumarkt in Zusammenarbeit mit Birgit Fteimi als Klassenleitung der beiden Klassen des Berufsschulzentrums Neumarkt. Die Veranstaltung bot den Jugendlichen eine wichtige Orientierungshilfe für ihren Einstieg in die berufliche Zukunft. Im Mittelpunkt des Seminars standen praxisnahe Informationen zu verschiedenen Ausbildungsberufen. Die Teilnehmenden erhielten die Möglichkeit, persönliche Fragen zu stellen und mit Fachleuten über ihre Interessen und Ziele ins Gespräch zu kommen. Dabei durften die Teilnehmer selbst die Hand anlegen. So arbeiteten die Schülerinnen und Schüler im Werkraum mit Beton und durften Eisen biegen. Dabei standen ihnen Ausbildungsleiter Markus Götz (Firma Klebl) und zwei Auszubildende zur Seite. In der Lehrküche wurden unter Anleitung von Bäckermeisterin Steffi Lehmeier Plätzchen gebacken und Brezen hergestellt. Bei der Firma Pfleiderer wurde gelötet und Metallteile nach Zeichnungen zusammengebaut. Dabei wurden sie vom Ausbildungsleiter Tobias Klesel und Auszubildenden unterstützt. Die Teilnahme der Auszubildenden war besonders wertvoll, konnten sie sich doch gut in die Rolle der Schüler hineinversetzen, da sie ja vor kurzem noch selbst die Schulbank drückten. Weitere Teilnehmer am Berufswahlseminar waren PEKU Folien, Zahnärztin Dr. Angela Forneck sowie die Neumarkter Akademie für Gesundheits- und Soziale Berufe. Durch ihre Unterstützung konnten die Schülerinnen und Schüler realistische Eindrücke gewinnen und erste Kontakte für mögliche Praktika oder Ausbildungsverhältnisse knüpfen. Das Berufswahlseminar zeigte erneut, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule, Arbeitsagentur, bfz als Kooperationspartnern und regionaler Wirtschaft ist.

Wolfgang Bernreuther
und Viktoria Foos

 

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Abschlussfeier an der Berufsschule

Am 31.Juli 2025 fand in der ASV-Halle Neumarkt die Abschlussfeier der Berufsschule statt. Sie begann um 9:30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst, musikalisch gestaltet von der Lehrerband, und danach beglückwünschte Herr W. Pröbster, der neue Schulleiter des Beruflichen Schulzenzentrums, die fast 500 Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Abschluss. Besonders hob er die fast 80 Schülerinnen und Schüler hervor, die im Rahmen ihrer Ausbildung ihre Mittlere Reife erworben oder verbessert haben. Zudem wurden im Laufe der Feier die über 20 Absolventinnen und Absolventen der BerufsschulePLUS ausgezeichnet, die parallel zu ihrer Ausbildung ihre Fachhochschulreife erworben haben. Herr Pröbster stellte im Laufe der Feier einigen Anwesenden Fragen zu ihrer beruflichen Situation und auch zu den Ausbildungsbetrieben.

Der stellvertretende Landrat Hr. Lippmann beglückwünschte die anwesenden Schülerinnen und Schüler ebenso zu ihrem Abschluss und gab ihnen unter anderem auf den Weg, dass sie sich die Flexibilität bewahren sollen, damit sie auf dem Arbeitsmarkt gut ihren Platz finden werden.

Zum Abschluss wurden die fast 50 Staatspreisträger ausgezeichnet. Sie erhielten ihre Urkunde, z.T. Geldpreise und Geschenke. Der Förderverein überreichte den vier besten BerufsschulePLUS-Absolventen jeweils 100€ für ihre Leistung.

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Schülerinnen der Klassen JBI 11a und 11b beteiligen sich am Projekt „Neumarkt kommt an“

„ ‚Neumarkt kommt an‘ heißt ein besonderes Projekt der Stadt Neumarkt, die Teil des europäischen Netzwerks der Intercultural City ist. Das Thema ‚Ankommen‘ in der heutigen Zeit soll thematisiert werden. Ziel ist es, sich mit den unterschiedlichen Vorstellungen des Einzelnen dazu auseinanderzusetzen. Die Gestaltung lebensgroßer Kunstfiguren aus Holz, die eine Geschichte erzählen, möchte dazu anregen, über die Vielfalt unserer Gesellschaft und die Werte Toleranz und Akzeptanz gegenüber Menschen nachzudenken. Könntet ihr euch vorstellen, dass wir daran teilnehmen?“,  war die vorsichtige Frage an unsere Schüler der JBI11a und 11b.                                

Nadia und Fanoos, Schülerinnen der beiden Berufsintegrationsklassen hatten gleich eine Idee zu diesem Begriff, aber auch weitere Schüler und Schülerinnen wollten sich Gedanken machen, haben sie doch selbst Ankommen nach Flucht und Vertreibung aus ihren Heimatländern erfahren müssen. So war der Entschluss schnell gefasst, sich an dem Projekt zu beteiligen. Bereits wenige Tage später waren die Zeichnungen der beiden Schülerinnen fertig, sodass StR Martin Sammer, der von Seiten der Berufsschule dem Team um die Initiatoren des Projekts angehört, in einer Sonderschicht mit einem Schüler der Schreiner-Klasse HGS 10 die Silhouette aus Holz originalgetreu aussägen und schleifen konnte. Diese waren bereits im „Rohzustand“ so schön, dass der Betrachter auch ohne weitere farbliche Gestaltung erahnen konnte, was dargestellt werden sollte. Und unsere Schülerinnen waren begeistert, der Arbeitseifer war geweckt. Als Team arbeiteten fortan neben den Ideengebern auch Uliana, Kamilla, Mirna und Mariam fast täglich an der Umsetzung des Projekts. Wie würden die lebensgroßen Figuren am Ende aussehen? Mit viel Elan, Freude und Engagement wurde gearbeitet, schnell und präzise gearbeitet. Sozialpädagogin Frau Foos und Klassenleiterin Frau Fteimi begleiteten die Schülerinnen, gaben Tipps und sorgten mit der einen oder anderen Leckerei für den Erhalt der Konzentration. Auch StR Martin Sammer stand als Ansprechpartner für die eine oder andere Frage gerne zur Verfügung.

Die Ergebnisse machen Lust auf mehr. Das Wichtigste aber an diesem Projekt ist die gemeinsame Arbeit, die lustigen Momente, die gegenseitige Unterstützung und die gemeinsamen Gespräche bei der Arbeit, das sich Austauschen und letztlich das tiefere interkulturelle Verständnis füreinander, kommen doch die sechs Schülerinnen aus ganz unterschiedlichen Ländern und Kulturen, wie Afghanistan, dem Iran, der Ukraine und Syrien.

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Fanoos aus Afghanistan schrieb zu ihrer Figur:

Zwei Seelen, ein Zuhause –

In ihren Augen spiegelt sich Hoffnung, nicht Religion.

Ob Kopftuch oder offenes Haar,

was sie verbindet, ist mehr als ein Glaube:

Es ist das Lächeln, das sie teilen,

der Mut, neu zu beginnen,

und die Wärme einer Hand.

Denn jenseits aller Unterschiede zählt nur eines:

Unsere Menschlichkeit.

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